Sarambwe: ein Jahr ohne Wildhüter – doch nicht ohne Schutz!

Kategorien: Ausgabe 63, Erfolge, Spendenaufrufe, Gefahren, Schutzmaßnahmen, D. R. Kongo, Sarambwe, Berggorillas

Fährtenleser in Sarambwe mit neuer Ausrüstung. (© Gertrude Nzanzu)

Am 10. Oktober 2020 wurde bei einem Angriff auf den Sarambwe-Posten ein Wildhüter getötet; wir haben damals darüber berichtet. Die Nationalparkbehörde zog daraufhin die Wildhüter und die dort stationierten Soldaten ab. Eigentlich ging unser Projektleiter Claude Sikubwabo davon aus, dass sie nach einiger Zeit zurückkehren würden, doch das ist bis heute nicht geschehen. Daraufhin nahmen die illegalen Aktivitäten im Schutzgebiet, die eigentlich recht gut unter Kontrolle waren, wieder zu.

Die von uns finanziell unterstützten Fährtenleser entschieden, trotz des hohen Sicherheitsrisikos zu bleiben und ihre Patrouillen fortzusetzen. Dank ihres Engagements konnten die illegalen Eingriffe weitgehend gestoppt werden. Seit einem Jahr sind die Fährtenleser allein für das Sarambwe-Reservat verantwortlich, und sie haben es geschafft, es ohne Begleitung durch Wildhüter oder Militär und ohne Schusswaffen zu schützen.

Diese großartige Leistung möchten wir gern mit einer Sonderprämie honorieren, die wir noch vor Weihnachten übergeben wollen. Claude Sikubwabo bringt gerade in Erfahrung, wie das genau aussehen könnte. Auf jeden Fall freuen wir uns über Spenden für die Fährtenleser, sie haben es verdient. Wenn Sie sich beteiligen wollen, spenden Sie bitte mit dem Stichwort "Sarambwe".

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