Gefahren

Gorillas sind in ihrem Lebensraum vielen Gefahren ausgesetzt – die meisten sind eine Folge der Besiedlung ihres Lebensraums durch Menschen.

Welche Gefahren bedrohen die Gorillas?

Die wichtigsten Gefahren: Durch Abholzung des Regenwalds verlieren die Menschenaffen ihren Lebensraum; durch Bejagung werden die Tiere dezimiert; auch Fallen für andere Tiere können für Gorillas zur tödlichen Gefahr werden; die Übertragung von Krankheiten kann zahlreiche Gorillas das Leben kosten. In den hier zusammengefassten Artikeln werden diese und andere Gefahren beschrieben.


Menschenaffen-Schätzung

Die Zahl der Westlichen Flachlandgorillas lag 2013 nach unserer Schätzung mit rund 360 000 wesentlich höher als bislang angenommen. Bei den...

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Gangster töten Wildhüter in Itombwe

Eine bewaffnete Gruppe überfiel am 5. Mai 2017 einen Konvoi mit Wildhütern des Itombwe-Reservats aus dem Hinterhalt. Die Angreifer verletzten dabei...

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Tierhändler verhaftet

Der Chef des größten afrikanischen Tierhändlerrings, Abdourahamane Sidibé, wurde im Februar 2017 in Conakry, Guinea, festgenommen, durch eine...

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Dja-Durchquerung

Das Dja-Wildtierreservat umfasst eine Fläche von 5260 km² und ist seit 1987 Weltnaturerbe. Im Dja-Reservat leben Westliche Flachlandgorillas,...

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Straße ins Nirgendwo?

Im Mai 2015 sorgte die Partei APC mit Anti-Korruptionsprogrammen in Nigeria für einen demokratischen Wechsel. Nach 16 Jahren fegte sie die für...

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Zahl der Grauergorillas dramatisch gesunken

Die Grauergorillas leben im Osten der Demokratischen Republik Kongo - einem Gebiet, in dem seit 20 Jahren Krieg zwischen verschiedenen Rebellengruppen...

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Gefahren für das Sarambwe-Reservat

Schon seit langer Zeitwird der Schutz des Sarambwe-Reservats durch die immer gleichen Bedrohungen behindert. Dieser Artikel beruht auf den...

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Können die Tshiaberimu-Gorillas überleben?

Junge Passionsfruchtpflanzen werden in der Baumschule in Vurusi in Säcke eingesetzt. (© Claude Kyungu)

Am Mt. Tshiaberimu engagiert sich die Berggorilla & Regenwald Direkthilfe seit langem für den Gorillaschutz. Im Jahr 2014 erhielten die Wildhüter neue...

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Technik zum Gorillaschutz

Wildhüter-Training

Die Mbe-Berge sind Teil eines wichtigen Korridors, der das Afi Mountain Wildlife Sanctuary mit dem Okwangwo-Teil des Cross-River-Nationalparks...

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Sarambwe-Wiederaufbau

Claude Sikubwabo mit Sarambwe-Wildhütern

Vor etwa 20 Jahren herrschte Chaos im Wald von Sarambwe: Mehrere Holzhändler hatten die Genehmigung, Bäume zu fällen, um Bretter daraus herzustellen...

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Ölpalmplantagen in Afrika

Die Ölpalme (Elaeis guineensis) hat ihren Ursprung in Westafrika. Kochen mit Palmöl ist weit verbreitet im äquatorialen Afrika, in Südostasien und...

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Ölexploration im Virunga-Park

Im Virunga-Nationalpark dürfen nun Ölprobebohrungen durchgeführt werden. Als Reaktion darauf hat der WWF eine Kampagne ins Leben gerufen, deren Ziel...

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Erdrutsche in Afi

Einer der Landrutsche

Das Afi Mountain Wildlife Sanctuary liegt im nördlichen Teil des Cross River State in Nigeria und umfasst eine Fläche von etwa 100 km², die im Jahr...

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Sarambwe soll wieder geschützt werden

Der Schutz des Sarambwe-Gebiets durch die kongolesische Nationalparkbehörde startete 1998 – mit Hilfe der kongolesischen NGO VONA und Unterstützung...

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Handel mit Menschenaffen

Bei einer Aktion in Ostkamerun gefundener Gorillakopf

In den letzten Jahren hat der illegale Handel mit afrikanischen Menschenaffen dramatisch zugenommen. Nicht selten geht er mit Drogenschmuggel einher...

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Gorillas in Dimonika

Auf der Straße zum Dimonika-Reservat (© Fernando Turmo/Jane Goodall Institute)

Das Dimonika-Biosphärenreservat, gegründet 1988, liegt im Zentrum der Mayombe-Bergkette im Westen der Republik Kongo. 2009 führte das JGI eine...

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Matabishi: Rettung eines Gorillakindes

Matabishis Fell war voll Parasiten, als man ihn fand (© Gorilla Doctors)

Ein junger männlicher Gorilla, der allein in einem Maisfeld des Ostkongo gefunden wurde, ist von der kongolesischen Nationalparkbehörde ICCN...

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Gorilla-Konfiszierung in Äquatorial-Guinea

Der Käfig, in dem Afangui in einem Strandrestaurant gehalten wurde

Äquatorial-Guinea erlebt seit einem Jahrzehnt durch Ölförderung einen heftigen wirtschaftlichen Aufschwung. Die Städte wachsen, neue Straßen werden...

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Zwei neue Waisen

Isangi mit ihrem Pfleger

Am 13. September wurde ein junger Gorilla zum Hauptquartier des Kahuzi-Biega-Nationalparks gebracht; angeblich kam das Baby von der Rebellengruppe...

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Studie im Ostkongo

Das Untersuchungsgebiet (© Angela Meder nach einer Vorlage des JGI)

Die Wälder um Walikale und Lubutu gehören zu den größten im Nordosten der Demokratischen Republik Kongo. Sie beherbergen gesunde Populationen von...

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Grund zur Hoffnung

Silberrücken Kabirizi, Patriarch der größten habituierten Berggorillafamilie. Virunga-Nationalpark, © Paul Taggart

Trotz des scheinbar endlosen Konflikts gehört der Park zu den großen Erfolgsgeschichten des internationalen Naturschutzes. Der Parkleitung ist es...

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An der Front für den Natur- und Artenschutz

Der letzte Abschied von Ranger Kambale Kalbumba, der sein Leben für den Park ließ. Virunga-Nationalpark, © Brent Stirton/Getty Images

Trotz des Krieges, trotz des Todes von 130 Kollegen in den letzten 15 Jahren haben die Virunga-Ranger nie aufgehört, die Berggorillas zu beschützen....

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Geschichte des Konflikts

Virunga-Ranger auf Patrouille im dichten Dschungel des Mikeno-Gorilla-Sektors. Virunga-Nationalpark, © Paul Taggart

Seit dem Genozid in Ruanda 1994 wird der Ostkongo von Bürgerkriegen und bewaffneten Konflikten erschüttert. Reich an Bodenschätzen, Erz, Diamanten und...

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Wie können Sie helfen?

Weiblicher Gorilla aus der Kabirizi-Familie. Virunga-Nationalpark, © Luanne Cadd

Werden Sie die Stimme Virungas!

Der Virunga-Park braucht uns alle, um die schreckliche Krise, die hier ihren Lauf nimmt, in das Bewusstsein der ...

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Überleben gegen alle Widrigkeiten

Die Spitze des Berges Mikeno, von Wolken gekrönt. Virunga-Nationalpark, © Cai Tjeenk Willink

Der Virunga-Nationalpark ist ein Unesco-Welterbe in Gefahr. Er liegt an der Ostgrenze der Demokratischen Republik Kongo direkt an der Grenze zu Ruanda...

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Rangerfamilien evakuiert

Rebell im Gorillasektor des Parks. Virunga-Nationalpark, © Brent Stirton/Getty Images

Nach dem Vorrücken der Rebellen, die sich M23 nennen, in die unmittelbare Nähe des Virunga-Hauptquartiers in Rumangabo hat die Parkführung den
Entschl...

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7 Meter Abstand

Ein Führer informiert eine Gruppe von Touristen vor dem Besuch der Bwindi-Gorillas über das richtige Verhalten.

Der Gorillatourismus stellt für Uganda eine wesentliche Einnahmequelle dar, er birgt jedoch auch Gefahren für die Tiere. Je geringer der Abstand...

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Großpatrouille im Maiko-Nationalpark

Im Park verhaftete Wilderer

Zur Abschreckung und zur Kontrolle fand Ende 2011 in den drei Sektoren des Maiko-Nationalparks groß angelegte Patrouillen statt, an denen vier Trupps...

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Toter Berggorilla gefunden

Das Bein des toten Gorillas mit Schlinge (© Mountain Gorilla Veterinary Project)

Eine Patrouille in den Virunga-Vulkanen machte am 1. Februar 2012 eine grausliche Entdeckung: Ein junger männlicher Berggorilla, etwa 3 Jahre...

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Ihirwe

Ihirwe

Am 7. August 2011 wurde der kleine Gorilla Ihirwe in die Aufzuchtstation Kinigi in Ruanda gebracht. Ihirwe ist weiblich und etwa 1 Jahr alt. Sie wurde...

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Behandlung von Gorillawaisen

Jan Ramer, rechts, bei der Untersuchung von Shamavu

Immer öfter kommt es in der Demokratischen Republik Kongo zur Konfiszierung von Gorillawaisen. Allein in diesem Jahr waren es drei Grauergorillas...

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Die Simba-Mai-Mai

Illegale Mine im Park

Der Maiko-Nationalpark, ein über 10 000 km² großes Flachland-Regenwaldgebiet am östlichen Rand des Kongobeckens, gehört zu den am wenigsten bekannten...

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Zustand des Maiko-Nationalparks

Camp von Minenarbeitern an der Grenze des Parks

Der Zustand des Maiko-Nationalparks ist nach wie vor besorgniserregend, da der Druck auf seine natürlichen Ressourcen nicht abnimmt. Eine der großen...

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Tödliche Infektion bei Berggorillas

Mararo groomt ihren kranken Sohn Impundu

Die Besuche von Gorillatouristen garantieren internationales Interesse und schaffen Einnahmequellen; damit ist der Tourismus eine wichtige...

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Neues aus Maiko 2011

Paulin Wilondja-As-Ngobobo mit dem konfiszierten Lubutu

Die biologische Vielfalt des Maiko-Nationalparks ist nach wie vor bedroht und der Druck auf seine natürlichen Ressourcen groß. Teile des Parks sind...

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Ölexploration in Gabun

In diesem Loch wird das Dynamit für die Sprengung versenkt.

Seit die Ölreserven der Erde merklich schrumpfen, steigt das Interesse der großen Mineralölkonzerne an ungenutzten afrikanischen Vorkommen. So erhielt...

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Die Lage in Maiko

Ein Affe, der im Maiko-Nationalpark gewildert wurde, wird abtransportiert.

Der Maiko-Nationalpark in der Demokratischen Republik Kongo wurde 1970 gegründet, umfasst eine Fläche von 10 830 km² und liegt in den drei Provinzen...

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Schutz der Ebo-Gorillas

Karte des geplanten Ebo-Nationalparks

Im November 2002 wurden Gorillas im Ebo-Wald im südwestlichen Kamerun entdeckt. Dieses Gebiet befindet sich zwischen den Verbreitungsgebieten der...

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Neues von den Gorillahütern in Kamerun

Peter Tipa, Moses Takia und der Jäger Prince Ebole mit einem Gorillanest (© WCS Takamanda-Mone Landscape Project, Cameroon)

Das Projekt "Gorillahüter" wurde Ende 2008 in Kamerun ins Leben gerufen. Dabei sollen Mitarbeiter aus der lokalen Bevölkerung das Bindeglied zwischen...

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Waldkorridor am Afi-Fluss

Das Forschungsteam im Afi River Forest Reserve

Das Afi River Forest Reserve liegt zwischen dem Afi Mountain Wildlife Sanctuary und den Mbe-Bergen in Nigeria und umfasst etwa 380 km². Im Afi...

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Gorillawilderei im Virunga-Park

Gorillas im Maiko-Nationalpark

Schimpansen und Gorillas in Westafrika

Krieg gegen Wildhüter im Virunga-Park

Überfall auf Bukavu

Waldvernichtung am Mikeno

Coltan-Abbau bedroht Kahuzi-Biega

Maiko ist in Gefahr

Brennender Wald in Bwindi