Bevor man Schutzmaßnahmen für eine Gorillapopulation planen kann, muss man wissen, wie viele Tiere es noch gibt und wo sie genau leben. Dazu ist eine Bestandsaufnahme notwendig. Dazu gehen Fachleute meist so genannte Transekte, also vorher festgelegte gerade Strecken bestimmter Länge, durch den Wald und notieren alle Gorillaspuren. Aus den Ergebnissen wird die ungefähre Anzahl der Gorillas in dem betreffenden Gebiet errechnet. Daraus kann man nicht nur auf das Verbreitungsgebiet und die Größe der Gorillapopulation schließen, sondern auch auf die Notwendigkeit bestimmter Schutzmaßnahmen.
Anders ist es bei den Berggorillas, deren Verbreitungsgebiet bekannt ist: Dort werden die einzelnen Gorillagruppen genau gezählt. Solche Bestandsaufnahmen finden wenn möglich alle 5 Jahre statt; dadurch erhält man wertvolle Hinweise auf die Entwicklung der Population.
| Bestandszahlen verschiedener Gorillapopulationen
Für die meisten Populationen liegen keine zuverlässige Angaben vor. In den letzten Jahren sind die Gorillas durch Jagd und Ebola stark reduziert worden. |
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| 250-300 | |||||||
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ca. 150 000 |
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| Bwindi-Gorillas | 400 | ||||||
| Berggorillas (Virunga-Vulkane) | 480 | ||||||
| Grauergorillas | 5000 ? | ||||||










