Gorilla-Journal 19, Dezember 1999

Hilfe für Kahuzi-Biega

Chantal Shalukoma und Juichi Yamagiwa haben uns von den schrecklichen Gorillamorden im alten Teil des Kahuzi-Biega-Nationalparks berichtet.

Was können wir tun, um künftig Wilderei in Kahuzi-Biega zu verhindern? Wir haben diese Frage mit Guy Debonnet, dem GTZ-Vertreter für den Park, diskutiert. Die Wilderei kann nur bekämpft werden, wenn die Bevölkerung den Park akzeptiert und für seinen Schutz sorgt. Die GTZ will dies durch eine Aufklärungskampagne mit der Zeitung Le Gorille und speziellen Sendungen im lokalen Radio erreichen. Wir wollen diese Aktion mit weiteren Mitteln unterstützen. Der Kriegszustand im Osten der Demokratischen Republik Kongo beschränkt die Möglichkeiten des Naturschutzes nach wie vor stark. Einen ersten Schritt zur Unterstützung des Parks haben wir bereits getan: Im September konnten wir dank der tatkräftigen Hilfe von Ute Eilenberger eine Ausrüstungslieferung nach Kahuzi-Biega bringen. Eine Lieferung mit Medikamenten für die Wildhüter wurde ebenfalls abgeschickt.

Medikamente   Foto: Carlos Schuler
Registrierung von Medikamenten, die wir nach Bukavu geschickt haben

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