Die UNESCO unterstützt Schutzgebiete in der Demokratischen Republik Congo

Januar 2000. Die UNESCO hat beschlossen, ein Vorhaben mit dem Titel "Biodiversity Conservation in Regions of Armed Conflict: Protecting World Natural Heritage in the Democratic Republic of the Congo" (Biodiversitätsschutz in Gebieten mit bewaffneten Auseinandersetzungen: Schutz von Weltnaturerbe in der Demokratischen Republik Kongo) mit einer Startfinanzierung von rund 2,896 Millionen US-$ zu initiieren. Mit diesem Geld werden 5 Schutzgebiete gefördert: der Garamba-Nationalpark, das Okapi-Tierreservat, der Virunga-Nationalpark, der Kahuzi-Biega-Nationalpark und der Salonga-Nationalpark.

Insgesamt sind für die Durchführung des Projekts 4 Millionen US-$ veranschlagt; mehr als 1 Million US-$ muss noch aus anderen Quellen beschafft werden. Im November hatten die United Nations Foundation (eine amerikanische Stiftung, die die von Ted Turner 1998 gestiftete Milliarde US-$ verwaltet) und der United Nations Fund for International Partnerships (UNFIP) dem Plan für dieses Projekt zugestimmt. Es wurde in Kooperation mit der IUCN und mehreren Partnerorganisationen entwickelt, vor allem der GTZ (Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit), dem ICCN (Nationalparkbehörde des Kongo), dem WWF und der International Rhino Foundation (IRF). Ziel des Projekts ist es, die Zusammenarbeit der UNESCO mit den zuständigen Behörden zu erleichtern, wobei ein Schwerpunkt auf der Unterstützung der Mitarbeiter vor Ort bei ihren Aufgaben liegt. So werden Lohnzahlungen und die Ausstattung mit Ausrüstung übernommen, damit die Wildhüter ihre Arbeit durchführen können. Außerdem gehören zum Projekt: Training der Mitarbeiter, Bestandsaufnahmen der Biodiversität, Unterstützung von Programmen, mit denen indigene Völker integriert werden sollen, und die Sicherung der langfristigen Finanzierung des Schutzes der betreffenden Gebiete.

Homepage