Gorilla-Journal 23, Dezember 2001

Tod eines Wildhüters

Ein Wildhüter des Karisoke-Forschungszentrums, Mathias Mpiranya, starb im August bei einer Auseinandersetzung mit bewaffneten Hutu-Rebellen. Er arbeitete seit 1990 für Karisoke. Die Leiter des Forschungszentrums schätzten seine Arbeit, seine umgängliche Art und seinen Mut sehr und bezeichneten ihn als einen der besten Mitarbeiter.
Als Mathias Mpiranya erschossen wurde, befand er sich zusammen mit einem anderen Parkmitarbeiter auf seiner üblichen Tour zur Beobachtung der Gorillas. Sie wurden dabei von den Rebellen überrascht. Der Überfall ereignete sich im Gebiet des Karisimbi-Vulkans nahe der Grenze zum Kongo.
 

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