Gorilla-Journal 22, Juni 2001
Gorilla-Tourismus in Dzanga-Sangha: Allard Blom Tourismus in Dzanga-Sangha. Schutzgebiete kosten viel Geld. In Dzanga-Sangha
am Südzipfel der Zentralafrikanischen Republik untersuchte ich, ob
diese Kosten durch Einnahmen aus dem Tourismus gedeckt werden können.
Die Erschließungskosten und Investitionsrisiken des Ökotourismus
sind hoch. So müssen nach vorsichtigen Schätzungen allein für
die Habituierung einer Gorillafamilie 250 000 US-$ veranschlagt werden.
Um die Parkausgaben zu decken, wären 8000 Besucher pro Jahr notwendig.
Die Kapazitäten liegen derzeit nur bei 1500 Besuchern. Kommerziell
lohnen sich die Investitionen deshalb kaum. |