Gorilla-Journal 22, Juni 2001
Aus dem Cross-River-Nationalpark Im Cross-River-Nationalpark machen sich verschärfte Gesetze und
regelmäßige Kontrollen zunehmend bemerkbar. Im Südosten
Nigerias an der Grenze zu Kamerun leben die äußerst gefährdeten
Cross-River-Gorillas (Gorilla gorilla diehli), eine Unterart des
westlichen Gorillas. Die Population besteht aus 150 Tieren, die in vier
isolierten Gruppen im nördlichen Teil des Nationalparks und in den
angrenzenden Wäldern leben. Wilderei, Landwirtschaft, Vieh, illegaler
Holzeinschlag und das Fischen mit Gift beeinträchtigen den Park.
Wegen Verstößen gegen die Schutzbestimmungen kam es mehrfach
zu Verhaftungen und zur Verhängung von Bußgeldern. Die Zahl
der Wildhüter und die Logistik reicht aber bei weitem nicht aus,
um das gesamte Gebiet zu kontrollieren. So ist die Boshi-Extension derzeit
praktisch ohne Schutz. Edem A. Eniang Kürzlich erhielt die PPG von uns 500 US-$ und Regenjacken zur Ausrüstung der Wildhüter.
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