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Gorillas besetzen keine festen Reviere, sondern bewegen sich in so genannten
Streifgebieten. Meist überlappen sich die Gebiete mehrerer Gruppen.
Wo die Nahrungsquellen weit verstreut liegen, sind die Streifgebiete größer.
Je mehr Mitglieder eine Gruppe hat, desto weiter wandert sie umher und
desto größer ist ihr Streifgebiet. Es umfasst mehrere Vegetationszonen,
die je nach Jahreszeit verschieden genutzt werden. Meist sind die Streifgebiete
4-8 km² groß, sie können in ungünstigen Regionen
aber auch mehr als 30 km² umfassen.
Gorillagruppen bewegen sich täglich im Mittel 0,5-1 km zur Nahrungssuche
fort, entsprechend dem Nahrungsangebot. Wenn das Angebot an hochwertigen
und nahrhaften Pflanzen besonders üppig ist, werden die Wege zwischen
den Futterplätzen kürzer. Tragen gewisse Bäume Früchte,
die die Gorillas besonders gern fressen, legen sie auch sehr große
Strecken zurück.
Literatur zum Thema
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wandernde Berggorillagruppe
Foto:
Jörg Hess |