Plünderung der Bodenschätze im Kongo


Am 12. April 2001 veröffentlichte die UNO einen Bericht, in dem geschildert wird, wie der Ostkongo von fremden Mächten ausgeplündert wird. Der Bericht (englisch) umfasst 56 Seiten und hat folgenden Titel:

Report of the Panel of Experts on the Illegal Exploitation of Natural Resources and Other Forms of Wealth of the Democratic Republic of the Congo

Darin heißt es: "Der Konflikt in der Demokratischen Republik Kongo dreht sich hauptsächlich um Zugang zu, Kontrollen von und Handel mit fünf mineralischen Ressourcen: Coltan, Diamanten, Kupfer, Kobald und Gold."
Der Bericht spricht von einer systematischen Ausplünderung des Kongo durch ausländische Armeen, vor allem aus Ruanda und Uganda, die Rebellenbewegungen unterstützen. Aufgekauft wird das Erz vom Ausland; auch deutsche Firmen sollen kongolesisches Coltan beziehen.

Als Reaktion auf den Bericht beschloss Mitte Juni die Sabena/Swissair, auf ihren Flügen keine Bodenschätze aus Ostafrika mehr zu transportieren.

Mittlerweile hat die UN den Bericht aufgrund der zahlreichen Proteste aus den Nachbarländern des Kongo den Bericht überarbeitet. Grundsätzlich hat sich an den Vorwürfen aber nichts geändert; die Plünderung des Kongo geht unvermindert weiter. Zum Abschlussbericht
 

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