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Wieder Wildhüter im Virunga-Nationalpark getötet

Kategorie: Virunga-Nationalpark, D. R. Kongo, Gefahren, Konflikte

Vor 30 Jahren: Flusspferde im Zentralteil des Virunga-Nationalparks (© Angela Meder)

Bei einem Rebellenangriff am 9. April 2018 wurden 5 Wildhüter und ein Fahrer getötet, ein weiterer Wildhüter wurde verletzt. Die Gruppe geriet bei der Fahrt durch den Park zwischen Lulimbi und Ishasha, nahe der ugandischen Grenze, in einen Hinterhalt. Die Männer waren zwischen 22 und 30 Jahre alt.

Auch wenn nicht geklärt ist, welche der Rebellengruppen, die sich im Virunga-Park bewegen, für den Angriff verantwortlich ist, geht die Parkverwaltung von einem Mai-Mai-Angriff aus. Mehrere Mai-Mai-Gruppen machen die Gegend um den Edwardsee unsicher.

Das war nicht der erste Angriff auf Nationalpark-Mitarbeiter im April: Am 1. April fiel bereits ein Wildhüter ums Leben, als seine Routine-Patrouille im Zentralteil des Parks von Bewaffneten angegriffen wurde.

Durch diese jüngsten Todesfälle hat sich nun die Zahl der Mitarbeiter des Virunga-Nationalparks, die im Verlauf der letzten 20 Jahre in Ausübung ihrer Pflicht umgebracht wurden, auf 175 erhöht.

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