Mensch & GorillaKonflikte

Konflikte

  • Grenze des Bwindi-Nationalparks (© Christoph Lübbert)

Wo Gorillas leben, sind meist auch menschliche Siedlungen nicht weit; die menschliche Bevölkerung ist in den letzten Jahrzehnten stark gestiegen und auch unzugängliche Waldgebiete immer mehr erobert. Dadurch kollidieren immer häufiger die Interessen von Gorillas und Menschen.

Wie entstehen Konflikte zwischen Menschen und Gorillas?

Wenn der Wald abgeholzt wird und die Tiere nicht mehr genug Nahrung finden, bedienen sie sich auf den Feldern der Bauern. Diese wehren sich gegen die Vernichtung ihrer Existenzgrundlage, indem sie die Plünderer zu vertreiben versuchen – gelegentlich töten sie dabei auch Gorillas. Tiere, die an Menschen gewöhnt sind, dringen häufiger in die Nähe menschlicher Siedlungen vor und sind deshalb besonders gefährdet.

Gibt es Versuche, Lösungen für die Konflikte zwischen Menschen und Gorillas zu finden?

In den dicht besiedelten Gebieten nahe den Lebensräumen der Berggorillas vermitteln deshalb eigene Komitees den Bauern, wie sie die Gorillas vertreiben können, ohne ihnen zu schaden. Dieses Modell wurde inzwischen auch in anderen Gebieten übernommen. Viele Projekte bilden auch Lehrer aus, damit die Kinder schon in der Schule ein Bewusstsein für die Tierwelt ihrer Heimat entwickeln und lernen, schonend mit ihrer Umwelt umzugehen.

Wie wirkt sich die Nutzung natürlicher Ressourcen auf Gorillas aus?

Neben den lokalen Problemen gibt es auch Konflikte auf anderer Ebene: Wenn mit Holzeinschlag oder dem Abbau von Bodenschätzen hohe Gewinne gemacht werden können, leidet oft der Schutz von Gorillas und ihren Lebensräumen. Hier helfen keine lokalen Komitees, sondern nur Verhandlungen auf Regierungsebene.


Super-Highway-Neuigkeiten

Juni 2017

Im März 2016 erkannte die Regierung Nigerias die Umweltverträglichkeitsprüfung zum Bau eines Super-Highways quer durch wertvolle Regenwälder in Cross...[mehr]

Gefahren für das Sarambwe-Reservat

Dezember 2015

Schon seit langer Zeit wird der Schutz des Sarambwe-Reservats durch die immer gleichen Bedrohungen behindert. Dieser Artikel beruht auf den...[mehr]

Plündernde Bwindi-Gorillas

Juni 2015

Das Vegetations-Team macht sich bereit. (© Nicole Seiler)

Der Konflikt zwischen Mensch und Tier ist eine der Hauptbedrohungen für viele wildlebende Tierarten, deren Verhalten Risiken für die Bevölkerung...[mehr]

Bwindi: gerechter Gorillaschutz

Dezember 2014

Die Heimat der Bwindi-Gorillas in Uganda liegt in einer der ärmsten Gegenden Afrikas. Bei den Schutzmaßnahmen müssen daher die Nöte der dort lebenden...[mehr]

Tourismus in Bwindi - Sicht der Bevölkerung

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Ölexploration im Virunga-Park

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Im Virunga-Nationalpark dürfen nun Ölprobebohrungen durchgeführt werden. Als Reaktion darauf hat der WWF eine Kampagne ins Leben gerufen, deren Ziel...[mehr]

Sarambwe soll wieder geschützt werden

Juli 2013

Der Schutz des Sarambwe-Gebiets durch die kongolesische Nationalparkbehörde startete 1998 – mit Hilfe der kongolesischen NGO VONA und Unterstützung...[mehr]

Cross-River-Gorilla getötet

Juni 2013

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In Kamerun wurde ein Silberrückenmann der Cross-River-Gorillas von Bewohnern des Dorfes Pinyin getötet. Der Gorillamann kam vermutlich aus einem...[mehr]

Nachricht aus Goma

November 2012

Am 20. November 2012 besetzte die Rebellengruppe M23 die Stadt Goma im Osten der Demokratischen Republik Kongo. Aus den zahlreichen Meldungen, die...[mehr]

Konflikte mit Gorillas bei den Virunga-Vulkanen

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Von Gorillas zerstörte Bananenstaude am Rand des Bwindi-Impenetrable-Nationalparks

Konflikte zwischen Menschen und Wildtieren kommen dort vor, wo sich die Lebensräume von Menschen und wild lebenden Tieren überlappen. Die Tiere...[mehr]

Vertreibung aus dem Sarambwe-Reservat

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Silberrückenmann in Bwindi

Für die Berggorillas gibt es fünf teilweise aneinander grenzende Schutzgebiete, die für die Erhaltung der Tiere und den Tourismus einen großen Wert...[mehr]

Neues aus Cross-River 2007

November 2008

Nur im PDF des Gorilla-Journals verfügbar[mehr]

Krankheiten, Forschung, Tourismus

Juni 2008

Seit 1979 wird im Taï-Nationalpark, Elfenbeinküste, das Verhalten wildlebender Schimpansen untersucht. Bisher hat man drei Gruppen an die Anwesenheit...[mehr]

Unterstützung dringender Bedürfnisse der Bevölkerung

Juli 2006

Der Mwami (traditionelle Chef) vor dem Haus, in dem sich die Gemeinde versammelt (© Carlos Schuler)

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Das HuGo-Projekt

Juni 2006

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Touristen und Gorillas in Bwindi

Juni 2005

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Probleme mit der Nkuringo-Gruppe

Juni 2005

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Ein Opfer der Konflikte

Juni 2002

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Schulbildung für Pygmäenkinder

Juni 2002

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Dialog-Komitees

Juni 2002

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Probleme mit der Nkuringo-Gruppe

Dezember 2001

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Nutzung von Kahuzi-Biega

Dezember 1999

Nur im PDF des Gorilla-Journals verfügbar [mehr]

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